Diabetes allgemein

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Diabetes mellitus

Diabetes mellitus (griechisch, "honigsüßer Durchfluss") ist sowohl eine Hormonstörung als auch eine
Stoffwechselstörung. Denn bei Diabetikern fehlt ein Hormon, das Insulin, das bei gesunden Menschen
in den Langerhansschen Inselzellen gebildet wird.
Die Folge des Insulinmangels ist eine Stoffwechselstörung. Hormone werden von Drüsen gebildet und

Vererbung

Diabetes mellitus Typ 1

Die Vererbung spielt nur eine geringe Rolle für den Ausbruch des Diabetes mellitus Typ 1.
=> Diabetes mellitus Typ 1 ist keine Erbkrankheit!

Es wird nur eine Veranlagung vererbt, wobei das Risiko unterschiedlich hoch sein kann.
Die Wahrscheinlichkeit an Diabetes Typ 1 zu erkranken liegt bei :

  • 20-40%, wenn beide Eltern Typ 1 haben
Gestationsdiabetes

Gestationsdiabetes, was ist das?

Diese Diabetesform besteht nicht schon vor der Schwangerschaft, sondern wird erst während der Schwangerschaft
festgestellt. Der Körper der Mutter reagiert während der Schwangerschaft weniger empfindlich auf
körpereigenes Insulin; das ist solange normal, wie die Mutter durch vermehrtes Ausschütten von

Typen

Diabetes mellitus wird zur besseren Unterscheidung in verschiedene Typen eingeteilt, dabei hatte man sich zuerst auf die Art der Behandlung geeinigt. Nach dieser Einteilung konnte man jeden Menschen einer Gruppe zuordnen, alle die keinen Diabetes mellitus hatte, gehörten in die Gruppe "ND".
Im Jahre 1998 wurde diese Einteilung aufgehoben und durch eine neue ersetzt. Jetzt wurden die Ursachen der Entstehung des Diabetes mellitus unterschieden und in 4 große Gruppe eingeteilt die sich teilweise sehr stark unterteilen.

Diabetes mellitus Typ-1

Hinter Diabetes mellitus Typ-1 steht eine Autoimmunerkrankung, bei der die körpereigene Immunabwehr die Insulin produzierenden ß-Zellen in der Bauchspeicheldrüse angreift und zerstört. Dadurch entsteht ein absoluter Insulinmangel, der zu einer Unterversorgung der Körperzellen mit dem Energielieferanten Glucose (Zucker) führt. Die sich im Blut befindende Glucose kann nicht aufgenommen werden.

Diabetes mellitus Typ-2

Dieser Typ betrifft etwa 80 bis 90% aller Diabetiker. Er wird in der Alltagssprache auch "Altersdiabetes" genannt, da hauptsächlich ältere Menschen betroffen sind. Dies ist mittlerweile etwas veraltet, denn auch immer mehr jüngere Menschen, sogar Kinder, sind davon betroffen, dennoch wird diese Bezeichnung häufig verwendet. Typ 2 Diabetes gilt auch als "Wohlstandskrankheit".